Witzigmann, Sieberer, Oosters, Müller, Ghezzi – die Bildgeschichte

Da mein Freund und Autoren-Kollege Markus Stegmayr doch deutlich schneller war und bereits vor Tagen einen wunderbaren Text über den „kulinarischen Jakobsweg“ verfasst hat, bleibt mir nur mehr die dankbare Aufgabe seine Ausführungen mit Impressionen und Bildern meiner Handykamera zu untermalen. Ein Hoch auf Bildgeschichten. Leicht zu lesen. Schön anzuschauen.



Ischgl. Paznaun. Der Tag beginnt wahnsinnig früh. Die Kühe nehmen schlaftrunken ihr Frühstück zu sich. Direkt auf der Skipiste. Ein Foto das man in einem Tourismus-Folder vergeblich suchen würde. Wir zeigen es.

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Unser Führer. Bergführer, Gourmet-Sterne- und Haubenbesitzer, Gegendexperte und Unterhalter Martin Sieberer empfängt seine Gäste herzlich.

Erfahrene Bergbewohner treffen sich. Erste Bekanntschaften werden geknüpft.

Der Weg ist das Ziel. Keine Hütte in Sicht. Viele ältere Leute wandern mit uns mit. Der Genußtempel kann also nicht so weit entfernt sein. Dachte ich.

Nach einer guten Stunde die erste Flussüberquerung. Hier die Variante „vernünftig“.

Jakobswegerprobte und Abenteuererfahrene haben ihre eigene Methode die Fluten zu durchschreiten.

Auch Sterneköche machen einmal Rast. Verblasst ob der Schönheit der Natur im Vordergrund, genießen, im unscharfen Bereich, zwei absolute Starköche die Vormittagssonne.

Wir stoßen langsam vor in hochalpine Regionen. Nun warten mysteriöse, seltene Kreaturen darauf von uns entdeckt und beäugt zu werden.

Kurze Zeit später ist es endlich so weit. Ich bin mir bis heute nicht sicher ob es nun ein Steinbock oder Murmeltier war. Den Hörnern nach …

Nach Stunden (es waren zwei) in der kargen Landschaft, ist endlich die Hütte zu sehen. Nur ein Gaul versperrt die direkte Sicht.

Endlich sind wir da. Unsere Erleichterung und Freude teilen auch die Spitzenköche Oosters und Witzigmann.

Vor der Verkostung erfahren wir noch aus welchen Künstlerhänden die folgenden kulinarischen Gemälde stammen.

Wunderbare, schmackhafte, raffinierte Nudeln serviert vom Mann aus Trento. Kaffee schenkt dem Gericht den besonderen Kick.

Deutsche Haubenküche begeistert mit einem Fisch der sogar den friedlichsten Delfin zum Kannibalen hätte werden lassen. Ein Traum.
Vegetarische Küche auf Weltniveau zur Fortsetzung. Der belgische Gemüsevirtuose zaubert ein Dinkelrisotto der aller ersten Güte. Warm. Kalt. Kross. Leicht. Er bedient sich des ganzen Repertoires.

Zum Abschluss die Ode an Großbritannien. Variationen von der Zwiebel machen aus den Rindsbackerln etwas Einzigartiges, Besonderes.

Die eben erst gewonnenen Eindrücke werden in der VIP Lounge verdaut. Herrliche Kulisse. Angenehme Gespräche. Feine Menschen.

Wir brechen wieder auf. Der Abstieg steht bevor. Der Blick ins Tal lässt Wehmut aufkommen.

Deshalb. Ein letzter, noch wehmütigerer, Blick zurück. Zwei einsame Genuss-Pilger haben zueinander gefunden.

Witzigmann, Sieberer, Oosters, Müller, Ghezzi – die Bildgeschichte
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Von in Gschichten.com