Biken in Sölden

Neuer Trail in Sölden – Ein Genuss für Fahranfänger oder Fortgeschrittene?

Neuer Trail in Sölden – Ein Genuss für Fahranfänger oder Fortgeschrittene?
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Über Facebook hörte ich vom Bike Opening in Sölden inkl. Eröffnung eines neuen Trails von der Gaislachkogl-Mittelstation bis hinunter ins Tal. Trotz wechselhaftem Wetter (mehr schlecht als recht) entschied ich mich mit meinen Freunden früher aus dem Büro abzuhauen und zur besagten Eröffnung nach Sölden zu tigern.

Mit den Bikes im Gepäck und passender Kleidung ging es gegen Mittag mit dem Auto nach Sölden. Dort angekommen bemerkte ich, dass meine Avid Bremse nicht gerade viel Sicherheit versprach und nach einer Wartung rief. „Ich Idiot, hätte ich das nicht schon früher machen können“ dachte ich mir. Doch wem ging es noch nie so? Längere Zeit nicht mit dem Bike unterwegs und dann eine Spontan-Aktion bei der man erst spät bemerkt, dass die Ausrüstung nicht komplett oder gar defekt ist. So standen wir also im leichten Regen von Sölden vor am Parkplatz vorm Hotel Bäckelarwirt mit meiner defekten Bremse und wussten nicht so recht was wir nun tun sollten. Aber die Rettung war nicht weit entfernt. Im Hotel war nämlich ein Sportshop (Sport Brugger) integriert, welcher um 14:00 Uhr seine Pforten öffnet. Die Wartezeit vertrieben wir uns bei einem Verlängerten im Bäckelarwirt.

Der äußerst freundliche und kompetente Servicemann von Sport Brugger erklärte mir, dass er das Bike am selben Tag noch fertig bekommt, es allerdings rund 2 Stunden dauern wird. Natürlich waren meine Freunde nicht gerade begeistert, doch erneut war Hilfe in Sicht. Der Chef von Sport Brugger und ein Servicetechniker von BMC waren zufällig im Shop und hörten von der Misere. Sie boten jedem von uns ein BMC Bike zum testen an und der Chef selbst erklärte sich bereit, mit uns den Trail zu fahren. Natürlich dachten wir nicht lange nach und nahmen das Angebot an. Aber wir haben uns erneut zu früh gefreut. Die offizielle Eröffnung ist erst am Samstag und daher fährt auch keine Gondelbahn zum Start. Also hieß es selbst in die Pedale treten.

Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen…

Anfangs war ich noch voller Energie und Motivation und dachte dass ich das, obwohl es erst die zweite Tour des Jahres war, ohne Probleme schaffe. Doch dem war nicht so. Die rund 1.000 Höhenmeter erwiesen sich als eine wahre Qual und verlangten mir alles ab. Zwar ging es über einen äußerst gut ausgewiesenen und präparierten Weg über Almwiesen und Wälder nach oben, doch die fehlende Kondition, das erste mal auf einem Fully und das wechselnde Wetter machten mir sehr zu schaffen. Im Gegensatz zu meinen Begleitern, die meisterten die Auffahrt ohne Probleme.

An der Mittelstation auf über 2.100 Metern angekommen wünschte ich mir ein Sauerstoffzelt, dieser Wunsch wurde aber vom prachtvollen Ausblick über das Ötztal mit seinen zahlreichen 3000ern verdrängt. Nachdem wir die GoPro auf dem Fahrrad montiert hatten, ging es hinunter zum Einstieg in den Trail. Mein Adrenalinpegel stieg mit jedem Meter dem ich dem Trail näher kam, war es doch meine Jungfernfahrt. Am Anfang tat ich mich etwas schwer, doch unser Begleiter von Sport Brugger fuhr vorne weg und zeigte, wie man den Trail fahren muss um maximalen Fahrspaß zu erhalten. Mit jeder Kurve steigerte sich mein Gefühl für das Bike und den Trail und ich muss sagen, es war unglaublich den Trail immer schneller hinunter zu fahren. Das BMC Bike war wie geschaffen für den Trail und der Servicetechniker stellte die Dämpfer ideal auf unsere Bedürfnisse und Können ein.

Im Tal angekommen hieß es erst einmal durchatmen ehe wir die Bikes bei der Waschstation vom Dreck befreiten. Nachdem die Bikes wieder wie neu aussahen – ja wir waren fleißig – brachten wir diese zum Shop zurück und übergaben sie dem BMC Techniker, der uns bereits erwartete. Eigentlich wollte ich das BMC nicht mehr aus der Hand geben und gleich ins Auto packen. Aber sie gingen leider nicht auf mein Tauschgeschäft ein 😉 So nahm ich mein überholtes Bike und packte es ins Auto. Kurz danach trafen wir uns noch an der Bar vom Bäckelarwirt auf ein, zwei oder mehr Weizen-Bier und unterhielten uns über Mountainbiken und den neuen Trail inkl. Bikepark zum Üben in Sölden.

Fazit

Ich weiß jetzt, dass ich für gute Bikes und einen ordentlichen Adrenalinkick das Ötztal und Tirol nicht verlassen, sondern nur die paar Kilometer nach Sölden fahren muss. Dort wird man freundlich empfangen und findet ein Sportgeschäft vor, das einem mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. So bietet der Bäckelarwirt eine tolle Bar mit angemessenen Preisen, die auch für den Otto-Normalverbraucher erschwinglich sind und eigentlich nichts mit der sonstigen Preisgestaltung von Sölden zu tun haben.

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