Wie du mit Innereien bestimmt gut drauf bist

Wie du mit Innereien bestimmt gut drauf bist
3.86 (77.14%) 7 votes

Ein Gustostück. Die Feiertage genießen. Mit Niere, Leber, Zunge, Hirn.

Ja es sind die edlen Teile des Fleischs, die den Metzger ums Eck und die besinnliche Weihnachtszeit kulinarisch so besonders machen. Als gesunder Mensch ist der Verzehr von Innereien unbedenklich. Vorausgesetzt Schweine sind bei der Schlachtung maximal sechs Monate und Rinder zwei Jahre alt. Nur dann sind die Organe kaum mit Umweltgiften belastet. Und nur dann versorgst du deinen Körper beim Verzehr mit Mineralien, Spurenelementen und hochwertigem Eiweiß.

Mit Herz und Nieren

Wer weiß denn heute noch, wie Rindernieren aussehen?

Wer weiß denn heute noch, wie Rindernieren aussehen?

Ein Herz hat kein Fett, sondern ist pures Muskelfleisch. Sein Geschmack steht einem Filet in nichts nach: gebraten oder geschmort schmeckt es wie Wild. Allgemein findet man in der Küche eher Kalbs-und Lammherz. Für die Wurstverarbeitung kommen Schweineherzen zum Einsatz. Wer es gerne säuerlich mag, der entdeckt mit Nieren wahre Gaumenfreuden. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin B3 regen sie den Stoffwechsel an. Außerdem ist das enthaltene Kalium gut für Muskeln und Nerven. Als Delikatesse gelten Hammel-, Lamm und Kalbsnieren.

Frei von der Leber essen

Die Leber ist ein Gustostück der Innereien, das Sie beim Metzger des Vertrauens noch bekommen.

Die Leber ist ein Gustostück der Innereien, das Sie beim Metzger des Vertrauens noch bekommen.

Leber ist ein echtes Super-Food. Ihre Inhaltstoffe Eisen und Folsäure regen den Sauerstoff-Transport im Körper und die Zellteilung an. Das reichliche Vitamin A, das der Körper nicht selbst bilden kann, unterstützt die Erneuerung der Haut, das Wachstum und wirkt positiv auf das Immunsystem. So decken bereits 10 Gramm Leber den täglichen Tagesbedarf an Vitamin A.

Rohe Hühnerleber und ein Hühnerherz warten auf die Zubereitung.

Rohe Hühnerleber und ein Hühnerherz warten auf die Zubereitung.

Auf der Zunge zergehen lassen

In der Tat zergeht eine Zunge auf der Zunge. Mit einem Anteil von circa 70 Prozent Fettsäuren ist sie eine wirklich zarte Versuchung: Sie schmeckt ähnlich wie ein Filet. Zudem fällt die Zubereitung leicht. Neben einer guten Rinderzunge bietet sich auch der Verzehr einer Zungenwurst an, die besonders in der Semmel mit Senf ein Genuss ist.

Kein Hirngespinst

Auch wenn es ungewöhnlich anmutet, das Essen von Hirn ist gesund und schmeckt. Seine Inhaltsstoffe schützen das neurologische Gewebe und verlangsamen den Alterungsprozess. Neben einem Rinderhirn bieten sich auch Fischköpfe als Lebensmittel an. Diese enthalten Retinol und sollen die Denkfähigkeit verbessern.

Fazit Innereien

Innereien auf dem Teller sind eine sinnvolle Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung. Ihre positiven Inhaltstoffe und Wirkungen auf das menschliche Immunsystem sind wissenschaftlich belegt. Jedenfalls sollte man sich beim Metzger seines Vertrauens schlau machen. Zumal dieser auch das eine oder andere seiner Lieblingsrezepte verrät. Und dann steht einem genussvollen Essen nichts mehr im Wege. Und wenn du etwas Gutes isst, dann bist du einfach besser drauf.